Thüringens Umweltminister Thilo Kummer zu Besuch in Mühlhausen
Im Rahmen seiner Sommertour durch Thüringen besuchte Thüringens Minister für Umwelt, Energie, Naturschutz und Forsten, Thilo Kummer, am 28. Juli 2026 den Gewässerunterhaltungsverband (GUV) „Obere Unstrut/Notter“ in Mühlhausen. Als Vertreter unseres Vereins nahmen Wolfgang und Timo an diesem Termin teil. Während der Gespräche mit den Bürgermeistern entlang der Unstrut sowie dem Geschäftsführer des GUV, Carsten Müller, wurde die hervorragende Zusammenarbeit mit unserem Verein mehrfach hervorgehoben. Besonders die fachliche Kompetenz von Wolfgang sowie die Einsatzbereitschaft und Schlagkraft unserer Arbeitsgruppe bei verschiedenen Projekten fanden große Anerkennung.
Am Nachmittag stand schließlich die Renaturierung der Luhne oberhalb von Ammern im Mittelpunkt. Dieses Herzensprojekt wurde von Wolfgang mit seiner gewohnt fachkundigen und zugleich engagierten Art vorgestellt. Vor Ort konnten sich alle Beteiligten selbst von den erfolgreichen Ergebnissen überzeugen.
An diesem Beispiel wurde eindrucksvoll deutlich, was möglich ist, wenn örtliche Entscheidungsträger, Behörden und engagierte Vereine an einem Strang ziehen. GUV-Geschäftsführer Carsten Müller machte gegenüber dem Minister deutlich, dass das Projekt durch die enge Zusammenarbeit zwischen dem Gewässerunterhaltungsverband und unserem Anglerverein innerhalb von nur drei Wochen und mit einem Bruchteil der ursprünglich zu erwartenden Kosten umgesetzt werden konnte.
Die Renaturierung der Luhne ist ein gelungenes Beispiel für gelebten Naturschutz und eine nachhaltige Verbesserung wertvoller Lebensräume. Vor der Maßnahme fiel dieser Gewässerabschnitt in trockenen Sommerperioden teilweise trocken, war schlecht mit Sauerstoff versorgt, bot kaum Unterstände und besaß nahezu keine Gewässerstruktur. Mit der Umsetzung der Maßnahmen stieg der Wasserspiegel wieder an, neue Unterstände für Bachforellen entstanden und die geschaffenen Strukturen verbesserten die
Lebensbedingungen im Bach nachhaltig.
Für unseren Verein und insbesondere für Wolfgang war dieser Tag eine schöne Anerkennung des langjährigen Engagements. Gleichzeitig macht der Besuch Hoffnung, dass Projekte dieser Art auch künftig die notwendige Unterstützung erhalten und gemeinsam weiter vorangebracht werden können.

